Travel 'n' Aid

Die Vorgeschichte

Im August 2007 haben wir uns mit der Fertigstellung unseres Reisegespannes einen lange gehegten Traum erfüllt und können seitdem endlich zusammen mit unseren Vierbeinern auf Motorrad-Reise gehen.

Unsere ersten Gespannkilometer machten wir anlässlich des MRT 2007. Seit dieser Zeit haben wir mehrere kleine Touren und Reisen auf drei Rädern unternommen. Die bis dahin längste führte uns im Frühjahr 2008 für etwa vier Wochen durch England und Schottland.
Auf dieser „Probefahrt“ entpuppte sich unser rustikales Schmuckstück, bestückt mit unseren beiden Hunden Olivia und Fussel, als wahrer Publikumsmagnet. Dass man alleine schon mit einem Hund im Reisegepäck sehr schnell Kontakt findet, konnten wir ebenfalls 2007 auf einer Reise nach Indien feststellen, auf der Olivia bereits dabei war.



Die Idee

In Schottland wuchs dann bald der Gedanke die Aufmerksamkeit, der wir uns nicht entziehen konnten, einmal sinnvoll zu nutzen. Wir hatten zuvor schon ehrenamtlich für verschiedene humanitäre Organisationen gearbeitet und überlegten uns daher, ob wir nicht unser Gespann für einen guten Zweck einsetzen könnten.
Wir wissen, dass sich viele Traveller unterwegs und von zu Hause für Projekte in den von Ihnen bereisten Ländern engagieren. Wir möchten gerne noch einen Schritt weitergehen und das Projekt selbst in den Mittelpunkt unserer nächsten Motorradreise stellen.



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Projekt 2010: Motorrad-Förderpreis einmal anders !


Ein jährlich vergebener Motorrad-Förderpreis zur Unterstützung außergewöhnlicher Individualreisen per Motorrad, brachte uns auf die Idee, mit diesem Preis ein gemeinnütziges Projekt zu fördern und in den Mittelpunkt unserer nächsten Reise zu stellen.
Da wir auf einigen früheren Reisen nach Indien und Nepal bereits vor mehr als 10 Jahren bei der Versorgung leprakranker Menschen helfen konnten, wollten wir nun versuchen, ein Lepraprojekt am Rande Europas zu unterstützen. Wir wussten, dass beispielsweise auf dem riesigen Gebiet der ehemaligen Sowjetunion Lepra vorkommt. Bis zu diesem Zeitpunkt war uns allerdings nicht klar, dass es selbst innerhalb der Grenzen des heutigen Europas noch Lepra gibt. In einem jungen EU-Staat wie Estland gilt Lepra als eine Krankheit der Dritten Welt, die nicht ins Bild eines entwickelten und aufstrebenden Landes passt.
Dementsprechend sind Informationen und Fördergelder nur schwer zu bekommen. Wir sind deshalb bereits mit der DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe) in Kontakt getreten, um organisatorische und behördliche Hürden im Vorfeld anzugehen.





Quelle: Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (www.dahw.de)




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Mit Hilfe des Motorrad-Reise-Treffens, auf dem auch in diesem Jahr wieder der Förderpreis vergeben wird, wollen wir bis zum Start der Reise, im Frühsommer 2010, noch möglichst viele weitere Spendengelder sammeln, um vor Ort auch eine hilfreiche Summe übergeben zu können.
Unsere Route wird uns dabei nach Dänemark und Schweden und über die Ostsee nach Finnland und Russland und schließlich bis nach Estland führen. Auf dem Rückweg werden wir Lettland, Litauen, Weißrussland, Polen und Tschechien bereisen.



Alles in Allem warten auf uns etwa 5000 viel versprechende Kilometer und sicherlich zahlreiche erzählenswerte Begegnungen, von denen wir im Anschluss an die Reise berichten wollen.
Ein besonderes Highlight unserer Reise soll der Besuch des „letzten Tiefland-Urwaldes Europas“ an der polnisch-weißrussischen Grenze sein.


    
Auf einer Schottland Reise im Frühjahr 2008 konnten wir die Qualitäten unseres vierköpfigen Gespannes bereits testen. Die des dreirädrigen Gespanns übrigens ebenfalls. Und auch wenn es manchmal ein wenig anstrengender wurde… Freude machte es immer !

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Artikel aus MotorradABENTEUER 06/2009




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Hier geht's zum Reisebericht :





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Sponsoren: